Montag, 7. Dezember 2009

Assistententrip nach Egersund



Freitag, 4.12.2009 , ging es für uns Assistenten nach Egersund.
Egersund ist die nächst größere Stadt , liegt direkt am Meer und hat circa 13.000 Einwohner und ist der Heimatort meiner Mitassistentin Hege.
So machten wir uns Freitag gegen 16:00 auf den Weg nach Egersund um dort den Weihnachtsmarkt zu besuchen und noch ein bisschen durch die Geschäfte zu ziehen um doch mal ein paar Weihnachtsgeschenke zu besorgen.
Daraus ist leider nichts geworden und so bin ich immer noch auf der Suche nach den perfekten Weihnachtsgeschenken...aber ich hab ja noch sooo viel Zeit ??!! NEIN !!
Also stellt euch schon mal darauf ein, dass es keine Weihnachtsgeschenke dieses Jahr gibt !!
Dafür gab es leckere norwegische „Lappen“ (dicke Pfannekuchen ) mit syltetøy , gebrannte Mandeln und leckeren Gløgg mit nem Schuss Alkohol !!
So trudelten wir dann gemeinsam über den Weihnachtsmarkt , hatten viel Spaß und einen sehr schönen Nachmittag .

Kasinokveld




Am Samstag , 21.11, veranstaltet die Linie ”Event og Prosjektledelse” ein Kasinoabend mit Black Jack, Poker, Roulette und Craps. Hierzu wurde um 20:00 in den Gymsal eingeladen und es gab einzelne Gesangeinlagen, extra hergestellte „Lundheim Dollar“ und einen vorgegebenen Dresscode.
Wir Assistenten waren als „Black-Jack Dealer“ an Ort und Stelle und ich muss sagen, dass ich mir jetzt echt wohl gut vorstellen kann nach meinem Jahr in Norwegen in die USA nach Las Vegas zu gehen und dort Dealer zu werden. J
Auch dieser Abend war rundum gelungen , wir hatten viel Spaß und rundeten den Abend mit einer Tour nach Flekkefjord ab, wo wir unserer Tanzbein schwangen. J
Ein sehr schönes Wochenende !!

Verspätete Halloweenparty



Am 8.11 hiess es dann auch für uns Happy Halloween !!!
Die Schüler hatten sich zusammen gesetzt und eine eigenen, wenn auch etwas verspätete Halloweenparty auf die Beine gestellt.
Für mich , die natürlich an diesem Tag arbeiten musste, hieß es Leute schminken, umziehen und ein bisschen bei den Vorbereitungen helfen.
Punkt acht Uhr ging es dann auch los. In der Schule gingen die Lichter aus, aus den Lautsprechern ertönte gruselige Musik und es streiften schaurige Gestalten durch die Schule.
Die Feier fand dann jedoch in der Sporthalle statt, wo wir viel tanzten, eine Modenschau und die Wahl der besten Kostüme stattfand .
Der Abend war rundum gelungen, wir hatten viel Spaß und es sind einige lustige Bilder entstanden.
Großes Lob an dieser Stelle an die Schüler, welche eine tollen Job geleistet haben.
Kjembebra !!

Montag, 23. November 2009

Wochenende in Stavanger 30.10-1.11





Von Freitag mittag bis Sonntag abend ging es für Susanne, Xavier und mich nach Stavanger!
Dort stand, zumindest für Susanne und mich erst mal Shoppen auf dem Plan!!
So ging es Freitag mittag erst gar nicht nach Stavanger sondern direkt nach Sandnes ins Shoppingcenter Kvadrat!!
Dort verbrachten wir dann den ganzen Tag mit shoppen, Pizza essen, shoppen und shoppen!J
Gegen halb neun machten wir uns dann auf den Weg nach Stavanger wo uns dann Xavier vom Busbahnhof abholte, er war nämlich direkt nach Stavanger gefahren. Warum nur??
Na ja, auf jeden Fall machten wir dann noch ne kleine Tour durch Stavanger, gingen noch was essen und danach ging es zu Marek, einem Freund von Xavier den ich nach meiner Tour von Øystese wieder zurück nach Stavanger schon einmal kennen gelernt hatte.
Dieser war vor 3 oder 4 Jahren auch, wie ich, als EVS ler in Norwegen, kommt gehbürtig aus Polen wohnt jedoch seitdem hier in Norwegen.
Nach kurzem Aufenthalt bei Marek, der übrigens super zentral in Stavanger in einer echt tollen Wohnung wohnt, ging es dann wieder in die Stadt um ein bisschen zu feiern.
Gegen halb 2 machten wir uns jedoch wieder auf den Weg zum Bahnhof um dort Agile abzuholen.

Agile ist eine Freundin von Xavier und Marek die, mit den beiden zusammen, auch als
Evs-lerin vor ca. 3-4 Jahren hier war und, genau wie Marek, in Norwegen geblieben ist. Sie kommt gehbürtig aus Litauen.
Samstag hieß es für uns dann erst mal ausschlafen. Mittags machten wir uns dann auf den Weg in die Stadt wo wir uns dann erst mal alle zusammen Stavanger anguckten und durch die ein oder anderen Läden bummelten um die Dinge zu besorgen die wir Freitags noch nicht gefunden hatten.
Gegen vier machten wir uns dann auf den Weg zum Sola Strand (Sola ist der Flughafen in Stavanger.
Leider war es echt schon dunkel, sodass wir nicht wirklich viel sehen konnten und es bei einem kurzen Spaziergang blieb aber mal das Meer und den Wind zu spüren tat echt gut.
Danach gingen wir noch fürs Wochenende und die bevorstehende Party einkaufen.
Gegen sechs Uhr trudelten wir wieder in Stavanger ein wo Anke, aktuelle EVS-lerin in Stavanger, schon auf uns wartete. Außerdem kamen noch 3 andere polnische Freunde von Marek, wir kochten zusammen und gingen noch einigen Gläsern polnischen Vodkas J in die Stadt.
Dort war aufgrund von Halloween echt viel los und wir tanzten bis 4 Uhr.
Sonntags schliefen wir lange und machten uns Mittags wieder auf den Weg zum Sola Strand um noch ein bisschen am Meer zu spazieren und das Wochenende ausklingen zu lassen.
Abends kochten wir dann noch mal alle zusammen und um 22:00 hieß es dann auch schon wieder abschied nehmen und es ging mit dem Nachtzug zurück nach Moi !!
Das war echt ein super Wochenende das ich nicht so schnell vergessen werde!!
An dieser Stelle noch mal Vielen Lieben Dank an Marek für die tolle Gastfreundschaft und die Touren mit dem kleinen Opel Corsa zum Solar Strand J
Das war echt ein super Wochenende!!

Gutes deutsches Schnitzel



Ja ,nicht nur meine Eltern ,Carmen und Lukas waren nach Moi gekommen , Nein !!
Auch 18 traumhafte Schnitzel !!
Das Fleisch ist hier echt nicht mit dem deutschen Fleisch zu vergleichen und auch der Preis haut einen hier echt vom Hocker.
Also an dieses Stelle noch einmal :Vielen Lieben Dank !!!!
Wir haben uns ein schønen Abend gemacht und 9 weitere Schnitzel warten nun darauf gegessen zu werden !!

Dienstag, 3. November 2009

Besøk av Lük :)



Freitag morgen um 05.42 Ortszeit in Moi war es nun endlich soweit!!
Der Lukas ist da!!!
Nach fast 8 Stunden Fahrt von Mythen (kleiner Ort in Süd-Ost Norwegen)ins schön Moi hat er es nun auch hinter sich und es stand eine super schöne Woche mit vielen tollen Touren in Moi bevor.
Schnell vom Bahnhof abgeholt hieß es dann für Lukas auch erst mal SCHLAFEN!!
Bei mir stand ein kurzer Arbeitstag von 7-12.30 bevor und danach machten wir uns dann direkt auf den Weg nach Eigerøy zu meinen Eltern wo wir den Tag verbringen wollten.
Abends gab es dann leckere Schnitzel und wir erkundeten noch ein bisschen die Insel Eigeröy.
Da wir am Samstag das Haus wechseln sollten hieß es dann für Lukas und mich Freitag abends wieder die Sachen zu packen und uns auf den Weg nach Moi machen wo uns dann Mama, Papa, Carmen und Poldi am nächsten Nachmittag abholen sollten.
Das passte ganz gut, da abends eine kleine Geburtstagsfeier von einem unserer Lehrer, Peter, auf dem Programm stand.
So konnte Lukas auch gleich mal die halbe Belegschaft kennenlernen und das gute norwegische Bier testen. :-)
Samstag ging es dann nach Nesvåg wo wir dann das Wochenende verbrachten.
Die nächste Woche gestaltete sich für mich arbeitstechnisch sehr gut.
Da unsere Schüler Dienstagsabends nach China reisten und nur noch 20 Schüler in der Schule waren gab es einen speziellen Stundenplan und ich hatte die hälfte der Woche frei.
Passte natürlich perfekt!!
Dadurch konnten Lukas und ich noch einige Touren in Moi machen.
Eine Tour ging zusammen mit Susanne auf "Die Nase", ein sehr hoher Berg der wirklich so aussieht wie eine Nase und die andere Tour ging auf den Soliknuten.
Diese waren jeweils echt super schönen und vor allem sehr anstrengende und lange Touren aber wenn man einen Blick auf die Bilder wirft wird man sehen, dass es sich echt gelohnt hat !!
Mittwochs macht Mama, Carmen, Lukas und ich uns auf den Weg nach Lindesnes fyr (Leuchtturm), dem südlichsten Ort Norwegens.
Auch wenn es für Mama,Carmen und mich nicht die erste Tour war lohnt es sich doch immer wieder auf einen Trip nach Lindesnes zu fahren.
Freitag Abend hieß es dann wieder nach eine wunderschönen Woche mit Lukas und 2 wunderschönen Wochen mit Mama ,Papa, Carmen und Poldi abschied zu nehmen .
Das viel uns sichtlich schwer doch am 18.12 heißt es für mich ja schon wieder
Hello Germany !!!

Besøk av foreldre mine og søster mi



Nach meinem Seminar in Øystese stand für mich nun eine entspannte Woche mit ganz viel Sport, Filmen, Freizeit und vor allem AUSSCHLAFEN auf dem Programm.
Denn die Høstferien waren nun endlich erreicht und ich konnte mich nach einer anstrengenden, aber natürlich sehr schönen Woche in Øystese nun endlich mal erholen.
Viele Mitbewohner warne mir jedoch nicht geblieben.
Neben Susanne und Martin die sich für eine Woche auf den Weg nach Good old Germany gemacht hatten waren auch Sondre und Hege abhanden gekommen.
Diese führte es jedoch nach Oslo und Geir Mange , unser stiller Koch hatte sich auch auf den Weg in seinen Heimatort gemacht.
Dafür wurde jedoch unsere WG durch den Besuch von Viviens Vater Jürgen wieder aufgestockt und auch Kaare, ein ehemaliger Lehrer „beglückte“ uns mit seinem Besuch.
Wie schon erwähnt war es eine sehr schöne und vor allem ruhige Woche und ich fieberte dem Besuch meine Eltern entgegen.
Diese trafen dann auch endlich Sonntagabend gegen 18:00 im schönen Moi ein und es ging fürs Wochenende nach Eigerøy wo wir ein Haus gemietet hatten.
Das Wochenende war sehr schon, wenn auch etwas kurz ,denn für mich hieß es Sonntagabend schon wieder Abschied nehmen und sich auf den Weg nach Moi machen.
So verging dann auch die erste Woche.
Ich pendelte immer , so wie es mein Arbeitsplan gerade hergab, zwischen Moi und Eigeröy hin und her, durfte mal wieder gutes deutsches Essen genießen und natürlich die traumhafte Aussicht in Eigeröy.
Ich muss schon zugeben, dass es doch zuerst ein ganz komisches Gefühl war meine Eltern , meine Schwester und natürlich den kleinen Poldi wieder um mich zu haben. Denn obwohl ich gerade mal 2 Monate hier bin merke ich schon wie selbstständig ich werde und das ich mich echt verändert habe ( nur positiv natürlich J ) !!
Aber nach den ersten Tagen und großer Müdigkeit durch das Pendeln hatte ich auch das überwunden und ich konnte die Zeit mit meiner Familie richtig genießen und ihnen Moi und mein neues Leben hier an der Lundheim folkehøgskole zeigen.

Samstag, 3. Oktober 2009

On arrival training Øystese



Man kann nicht gerade sagen, dass ich mich auf unsere einwöchiges Training in Øystese gefreut habe doch am Ende kam dann alles anderes.
Morgens halb 7 ging es für mich nach einer harten und anstrengenden Woche ohne freien Tag los. Um 9:45 traf ich dann Anke und Ludivine, zwei EVS Freiwillige aus Stavanger und gemeinsam ging es dann mit dem Kystbuss Richtung Bergen. Unterwegs trafen wir dann noch in Haugesund auf Clara, Narik und Frauke und in Bergen kamen dann noch Christina und Anna –Lena dazu.
Um halb sechs waren wir dann auch endlich mal in Øystese und für mich hieß es dann nur noch schnell was essen und ab in Bett.
Das Programm in dieser Woche war einfach spitze, auch wenn wir nicht wie vorher angekündigt auf den Folkefonnagletscher gehen konnten.
Es hatte leider zu viel geschneit und die Straßen waren vereist.
Ja, richtig gehört „zu viel geschneit“ .
Die Temperatur in Øystese betrug während der ganzen Zeit immer so zwischen 5 und-2 Grad.
Brrr....
Ansonsten war es eine Woche voll von Programm und Action mit einer Wanderung, Rundern auf dem Hardangerfjord, eine Tour zu einem Wasserfall und vielen anderen Spielen rund um den Hardangerfjord.
Doch das heilt war der Freitag abend !!
Folkstanz mit netten alten Leuten. Einfach spitze. Hätte nie gedacht, dass die älteren Norweger so offen sind . Das hatt echt super Spaß gemacht
Jetzt habe ich mir meine Ferien echt verdient.
Auch kulturell habe ich einiges erlebt obwohl das Seminar voll von deutschen war.
Von 22 Freiwilligen kamen 2 aus Frankreich, ein Pole, ein Italiener, eine Österreicherin und ein Mädel aus Armenien und der Rest aus Deutschland.
Es war eine tolle Truppe , wir hatten viel Spaß doch im Februar sehen wir uns ja alle auf unserem nächsten Seminar in Oslo wieder.
Hilsen
Katharina

Gratulere med dagen !!!



An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Leuten bedanken die, trotz der Tatsache, dass ich nun doch einige Kilometer von zu hause entfernt bin, trotzdem an mich gedacht haben .
Vielen Dank für die tollen Geschenk, z.B. Martin und Lisa für das Buch das hier bei 9Leuten gut genutzt wird :-), Mama und Papa für die guten norwegischen Süßigkeiten die wir hier alle innerhalb von 3 Tagen aufgegessen haben und den vielen Anderen die an mich gedacht haben.
Danke!!
Besonderer Dank natürlich an die kjempeflotten Assistenten !!
Der Kuchen war super lecker und die Decke kann ich echt gebrauchen.
Das war ein toller Abend !!!
Liebe Gruesse
Katha

Erster Trip durch die Berge




Am Freitag den 25.09 konnte ich mich dann auch mal endlich aufraffen, meine super mega tollen neuen Wanderschuhe an zuziehen und mich in die moier Berge aufzumachen.
Nach kurzer Absprache mit Eva, ASF-lerin aus dem letzten Jahr die uns für eine Woche besucht hat und die sich eindeutig besser in Moi auskennt , ging es dann auch schon los.
Top motiviert ging es dann auch schon nach kurzer Zeit vom normalen Kieselweg ab in die Berge . Doch wirklich genießen konnte ich den ganzen Trip nicht.
Hätte ich mich doch mal nicht mit dem Freund von Vitalia, Mädel aus Litauen die im Sommer immer im Altenheim arbeitet und dann bei uns im Gammlebygget wohnt , unterhalten. Denn dank seiner tollen Schlangengeschichte bin ich über die Berge gesprintet und war nach 1 ½ Stunden wieder im Gammlebygget obwohl die Runde eigentlich ca. 2-3 Stunden hätte dauern sollen.
Nah ja , ich habe trotzdem ganz tolle Eindrücke von der Landschaft rund um Moi gewonnen und werde mich jetzt wohl öfter dort oben rumtreiben. Dann aber lieber nicht alleine, denn das ist echt unheimlich!!

Freitag, 25. September 2009

Åpningsfest Allroundklasserom



Am Donnerstag den 24.09.2009 um 10.30 war es nun endlich soweit.
Nach ca. 4 Wochen streichen (überwiegend Türkis),dekorieren und aufräumen stand nun gestern das große Åpningsfest der All round Klasse mit Reden, einer musikalischen Einlage und leckerem Essen , auf dem Programm.
Teil der Schüler hatten sich richtig in Schale geschmissen und konnten es gar nicht mehr abwarten.
Es war ein tolles kleines Fest und die Schüler waren sichtlich Stolz auf das, was sie in den letzten Wochen geleistet haben und das zurecht.
Einfach Spitze !!

Shoppingtour til Sandnes




Am letzten Freitag, 18.9, machten Susanne und ich uns nach der Arbeit so gegen eins auf den Weg nach Moi zum Bahnhof.
Wie bei meinen vorherigen Ausflügen musste ich auch dieses mal warten.
Ach ja die norwegische Bahn, noch schlimmer als die deutsche.
Nach einer halben Stunden warten ging es für uns dann auch endlich los und wir kamen nach ca. 1 Stunde fahrt in Bryne an. Von dort aus gab es dann , mal wieder, Buss for toget!!
Fleißige Leser meines Blogs wissen jetzt, dass ich mich damit ja schon super gut auskenne....oder auch nicht.
Schnell in den Bus umgestiegen, wir hätten fast den falschen Richtung Stavanger genommen , J waren wir dann auch nach 20 Minuten in Sandes.
Dort wollten wir dann in Norwegens zweit größte Shoppingmal, Kvadrat, hatten jedoch keine Ahnung wo die ist .
Nach langen hin und her erfuhren wir dann auch , dass diese außerhalb von Sandnes liegt man jedoch ne direkte Busverbindung hat.
Bus gefunden und ab zur Mal.
Zweit größte Mal Norwegens ???
Okay, dann ist die dritt größte so groß wie das EOC in Ochtrup. J
Nein, so klein war sie natürlich nicht , eben norwegisch groß.
Kaum angekommen ging es auch schon voll in die Shoppingoffensive.
Nebenbei erwähnt, wir hatten ca. 3 ½ Stunden und wir haben es geschafft in den Intersportladen und H&M zu gehen aber dafür habe ich alles bekommen, was ich wollte.
Juhu, WANDERSCHUHE!!
Bei dieser tollen Umgebung muss man einfach Wanderschuhe haben und auf Tour gehen. Einfach spitze. Außerdem sind Susanne und ich jetzt auch im Besitz von typisch norwegischen Jogginghosen, man kann sie mit den amerikanischen vergleichen, die man hier neben extrem engen Röhrenjeans den ganzen Tag und zu allem trägt.
Sehr entspannt. J
Zum Abschluss ging es dann ,Natürlich , zu Mäcces.
Meine Güte ist das teuer hier. 85 Kronen für ein Menü, das sind ca. 10 Euro.
Huiuiui....
Aber das haben wir uns dann nach einem anstrengenden Tag, den wir komplett auf norwegisch gemeistert haben (Unterhaltung mit Norwegern, dem Busfahrer und Nachfragen bei der Information) , auch verdient.
Das war ein sehr lustiger Tag !!!!

Montag, 21. September 2009

Lang Lang ist es her...




So an dieser Stelle wird es für mich dann auch mal wieder Zeit ein bisschen was über mich und meine Erfahrungen in dem schönen Städtchen Moi zu berichten .
Und da gibt es einiges zu erzählen.
Vom 11 bis zum 12 September war wir in Evje. Das ist ein kleiner Ort im Gebirge ca. 2 Stunden Nord – Östlich von Moi.
Freitag morgen ging es nach langen hin und her, ich habe den Fehler begangen obwohl ich kein Opptak (Frühdienst) hatte in Internat zu gehen und zu Frühstücken, endlich los.
Um 8.45 standen 2 super schönen, toll ausgestattete Reisebusse vor unserer Tür . Um 9.30 ging es dann nachdem alle Menschen und alles Gepäck verstaut war endlich los.
Während der Busfahrt vertrieben wir uns die Zeit mit dem lustigen Fischefilm (Zeichentrick) von dem ich leider nicht weiß wie er heißt . J
So zwischen halb zwölf und zwölf trudeleten wir dann endlich in Evje ein. Endlich aus dem Grund, da Norwegen doch ein sehr „gebierigeges“ Land ist und ich mich während der Fahrt echt beherrschen musste mein leckeres Frühstück nicht noch einmal sehen zu müssen .
In Evje angekommen hieß es dann erst mal Lunsj . Ach ja, was würden die Norweger nur ohne ihren Lunsj machen, ich weiß es nicht.
Danach packten wir die Sachen aus, verteilten Zelte und Hütten und spielten ein paar Spiele.
Was an dieser Stelle auch noch erwähnt werden muss ist, dass wirklich alle Schüler mit in Evje waren . Echt eine super Sache, wenn man bedenkt wie viele Schüler wir mit Handicap haben. Zum Teil konnten wir es sogar ermöglichen, dass diese draußen in den Zelten schlafen !! Echt topp !!
Um 14.00 stand dann die erste von zwei Raftingtour an diesem Wochenende für uns an.
Die Freitagstour war jedoch die etwas entspanntere Raftingvariante, sodass wir an diesem Tag vor allem die Schüler mit Handicap mitgenommen haben.
Das bedeutete für Susanne und mich vor allem eins : „Beim umziehen helfen“.
Nach langem hin und her hatten wir es dann auch geschafft alle Schüler umzuziehen und uns selber auch in Schale zu schmeißen ( wie man ja unschwer auf den schönen Fotos erkennen kann J ) .
Die Tour war, wie angekündigt, nicht besonders spannend. Doch zu sehen wie viel Spaß manche Schüler hatten war echt genial. Ich hätte vorher nie gedacht, dass es für Rollstuhlfahrer möglich ist raften zu gehen oder sogar eine Runde zu schwimmen. Toll !!
Da die Fahrt teilweise er langweilig war, kam es zu den ein oder anderen „Überfällen“.
Überfälle in dem Sinne das verrückte Franzosen ;) ,Gruß an Xavier an dieser Stelle J , von einem Raftingboot ins andere springen und mit vorliebe arme deutsche Assistentinnen aus dem Boot ins „schei** kalte“ Wasser reißen. Aber es war lustig .J
Abends stand dann noch gemütliches Beisammensein mit Gitarre und Lagerfeuer auf dem Programm.
Am nächsten morgen hieß es dann , nach einer langen Nacht in der wir Schüler aufgrund der Kälte vom Zelt in Häuser „verfrachten“ mussten , Schüler wecken, ihnen beim Essen und beim Anziehen helfen usw. Gegen 10.00 ging es dann auf zur zweiten Runde RAFTING!!
Diese war doch schon um einiges härter als die erste , aber trotzdem noch gut zu ertragen.
Nass und hungrig waren wir um 13.00 wieder am „Campingplatz“ ( wer es sich im Internet mal angucken möchte www.trollaktiv.no ) .
Schnell alles in die Busse gepackt und ab nach Moi !!
Das war echt ein Klasse Wochenenede !!!

Sonntag, 6. September 2009

All round Ausflug



Nachdem ich Donnerstag Nachmittag so nass geworden war, dass ich echt Angst hatte ne Lungeentzuendung oder aehnliches zu bekommen, machte ich mich Freitag gut ausgeruestet mit vier Schuelern unserer All round Klasse und einem der All round Lehrern, Eike, auf den Weg zum Heiavann .
Das ist ein kleiner See der etwas oberhalb von unserer Schule liegt.
Diesem See haben wir auch unsere leckeres Trinkwasser ( man trinkt hier uebrigens das Wasser aus dem Hahn, weil es so gutes Trinkwasser ist ) zu verdanken.
Es war eine relativ kurze Tour entlang der Lysloipe (ja, hier hat man im Winter direkt ne Loipe vor der Tuer, hauptsache wir haben auch Schnee ) zu einem jeodch echt schønen Platz wo man auch gut Angeln kann.

Mette und Haakon :)




Ja, nach langem warten war es am Donnerstag nun endlich soweit!!
Mette Marit und Haaakon (Kronprinz von Norwegen) kommen nach Moi.
Leider kamen sie nicht, wie zuerst angeuendigt, zur Lundheim folkehøgskole aber dafuer besichtigten sie die grøsste Firma Moi`s NorDan , die hier fast jedem der Einwohner Moi`s und Umbegung einen Arbeitsplatz bietet.
Dazu sei gesagt das Moi selber 1800 Einwohner hat und die Kommune Lund , der Moi angehørt gerade mal 3500 Mitglieder zaehlt.
Und ausserdem gab es ein kleines Festprogramm am Moier Haven.
So machten wir (Susanne, Martin und ich ) uns am Donnerstag nach dem Mittagessen auf den Weg yum Moier Haven.
Leider haten wir das Wetter nicht richtig eingschætzt und keine Regenklamotten dabei, sodass wir geschlagene 2 1/2 Stunden im Regen stand. Zum Teil mit Rock, Ballerinas oder einfach mal ohne Kapuze.
Na ja es war trotzdem mal schøn das Kronprinzenpaar aus der næhe betrachten zu duerfen auch wenn das Wetter nicht ganz so angenehm war.

Montag, 31. August 2009

Der Lundevann ist gar nicht soo kalt :)





Da bin ich wieder,
soo heute habe ich dann auch mal wieder etwas Zeit gefunden um euch ein paar neue Geschichten aus dem schønen Norwegen zu berichten.
Die erste Woche mit den Schuelern ist nun ueberstanden und ich muss sagen es hat mir sehr sehr viel Spass gemacht!
Montag und Dienstag gab es ein paar kennenlernspiele und das erste beschnuppern in den einzelnen Linjefaechern .Es standen ebenfalls ein paar Vortræge (an denen wir Assistenten nicht anwesend sein mussten) und Teammettings auf dem Programm.
Mittwoch war dann Bli-kjent-dag angesagt.
Das bedeutete fuer uns , sich mit einem Truppe von ca. 10 Schuelern auf den Weg zu einem alten Haus zu machen wo es leckere norwegische Lappen??!! mit Marmelade gab.
Auf dem Weg dorthin gab es ein paar Gruppenspielchen um die Gemeinschaft der Schueler untereinander zu staerken.
Morgens sah es erst sehr trist und truep aus, doch wir hatten Glueck denn je spaeter es wurde um so waermer wurde es auch !!
Nachdem wir uns dann an dem netten kleinen Haeuschen gestærkt hatten machten wir uns dann auf den Weg zum Lundevann.
Dort durfte ich dann bekannschaft mit dem norwgsichen Fjord machen :)
An dieser Stelle sei gesagt....es war nicht so kalt wie man denkt.
Na ja, aber mit Klamotten war es dann trotzdem nicht ganz so schøn doch mir wurde gesagt das es normal ist als neuer Assistent und alles kæmpfen und betteln half nichts.
Danach stand am Lundevann Wasserski, Kajak fahren, Beachvolleyball und Bogenschiessen auf dem Programm.
Was ein Tag. Sowas sollten wir hier jede Woche machen. Es war einfach nur perfekt.Beim næchsten mal sollte ich vielleicht dann an einen Bikini oder wenigstens nen Hanftuch denken, wære vielleicht nen bissel angenehmer als mit einer umgedrehten Benchjacke als Rock durch Moi zu laufen und die Schuhe voller Algen , Sand und Wasser zu haben. Aber ich hab es ueberlebt.
Wie gesagt es war einfach ein traumhafter Tag

Dienstag, 25. August 2009

Juhu, die Schüler sind da !!



Die erste zwei Tage mit den Schüler sind nun rum und es ist zu sagen, dass wir sehr sehr viel verschieden Typen, Charaktere und Behinderungen dieses Jahr hier haben.
Auf den erste Blick scheinen sie alle sehr nett und lustig zu sein und ich bin schon gespannt was sich hier noch an Freundschaften und Grüppchen ergibt.
Das Fest am Sonntag war spitze.
Gegen 10:00 mussten Hege, Sondre und ich anfangen zu arbeiten. Das bedeutete für uns die Schüler willkommen zu heißen , ihnen ihr Zimmer zu zeigen und schon mal ein bisschen Smalltalk zu halten.
Um 14:00 gab es dann Lunsj und um 15:00 startete dann das Åpeningsfest mit einigen Reden und netten einlagen von den Lehrer und das Personal, samt uns Assistenten wurde vorgestellt.
Abends wurde dann noch gegrillt und wir saßen nett zusammen und haben ein bisschen gequatscht.
Montag gings dann ans eingemacht. Zunächst gab es noch ein paar Spielchen mit allen Schüler in der Sporthalle doch danach ging es dann in die verschieden Klassen.
Kurze Erläuterung :
Es gibt , wie bei uns in Deutschland mit den LK´s, zwei Schienen. Aus jeder Schiene können die Schüler ein Fach auswählen, welches sie dann jeweils 9 Stunden die Woche belegen.
Ich als EVS-Assistent bin nur in einer Linje mit dabei, da es sonst von den Arbeitsstunden nicht passen würde.
Meine Linije heißt All round. Dieses Fach ist für die behinderten Schüler. Hier lernt man aus allen anderen Linijefächern ein bisschen was. Eben so wie es für die Mitglieder der All round Klasse möglich ist . Das heißt, wir machen Sachen am PC, Kochen, machen Sport und Fitness, machen künstlerische Dinge wie Skulpturen oder der gleichen usw.
Hier arbeiten fast alle der Assistenten mit, da die Lehrer hier am meisten Hilfe brauchen , obwohl schon 3 Lehrer vorhanden sind, um alle Schüler gut zu versorgen.
Außerdem steht Internatswacht auf unserem Stundenplan.
Das bedeutet für uns Assistenten mit einem Piper durch die Schule zu laufen und zu gucken ob alle Schüler gut versorgt sind.
Heute morgen hatte ich dann das erste mal Oppdagt. Das bedeutet um 7 Uhr die Schüler wecken und denjenigen die Hilfe benötigen, sei es beim waschen, anziehen oder sonstigem, zur Seite zu stehen und zu helfen.
Ansonsten haben wir auch noch einige Meetings mit den Lehrern .
Das ist bis jetzt jedoch alles was ich erzählen kann.
Melde mich di nächsten Tage noch mal, wobei das jetzt aufgrund der Arbeit doch weniger werden wird.
Hilsen Katharina
PS: Schreibt mir ruhig mal....ich freu mich immer über ne Nachricht !!!

Stavanger oh Stavanger ........



Samstag morgen ging es nach einer langen und für mich nicht normalen Arbeitswoche auf nach Stavanger um ein paar Dinge zu besorgen. Wie ein schönes kleines Geschenk für den kleinen Lük oder eine Handykarte, damit ich jetzt auch mal endlich erreichbar bin bzw. damit ich mich auch mal melden kann.
Also stand ich Samstag morgen um halb neun auf um pünktlich um 9:28 am Bahnhof in Moi zu sein. Ich musste mich zwar aus dem Bett kämpfen aber ich schaffte es überpünktlich am Bahnhof zu sein. Da stand ich nun und wartete und wartet doch der Zug kam nicht. Um kurz vor 10 kam dann endlich eine durchsage, dass der Zug so gegen halb elf kommen würde. Er trudelte dann auch so gegen 10:45 ein was für mich über eine Stunde in Moi am Bahnhof im Regen stehen bedeutete, denn der Bahnhof ist ca. halb so groß wie der in Ochtrup und es gibt nichts zum unterstellen . L
Nun standen fast 2 Stunden Zugfahrt vor mir doch dank der traumhafte Aussicht war das kein Problem für mich. So fuhr ich durch Egersund, Sirevåg und Brye bis nach Sandnes . Von Sandnes gab es dann Schienenersatzverkehr ( in Norwegen heißt das dann Bus for tog) bis nach Stavanger und um ca. 12:30 war ich dann auch endlich in Stavanger.
Jetzt ein paar kurze Infos über Stavanger:
- Stavanger ist die viert groesste Stadt Norwegens mit ca. 120.000 Einwohnern.
- war 2008 zusammen mit Liverpool Kulturhauptstadt
- liegt direkt am Meer
- ist schøn J
Dort angekommen veränderte sich das Wetter schlagartig. Die Sonne kam heraus und ich machte mich auf den Weg an den Hafen und in die Innenstadt. Es dauerte ein bisschen aber nach kurzer Zeit hatte ich dann auch die passenden Sachen für Lukas Geburtstagsgeschenk . Dann machte ich mich auf den Weg zum Postkontor und schickte nach langem hin und her und einigen Sprachschwierigkeiten endlich mein Packet Richtung Süden J.
Dann ging es zurück in die Stadt und ich machte mich auf die Suche nach einer netten Pommesbude, an dieser Stelle muss erwähnt werden, dass man norwegische Hamburger nicht mit deutschen vergleichen kann.
Sie sind viel viel besser, größer und einfach leckerer !!
Danach machte ich mich auf den Weg zum 7 elleven ( das ist , æhnlich wie die Nærvesens , Kioskketten die man vor allem an Bahnhöfen usw. findet) um mir eine Handykarte zu kaufen. Zu dumm nur das man als nicht norwegischer Staatsbürger ,im Moment auch noch ohne Aufenthaltsgenehmigung , seinen Pass beim kauf einer norwegischen Simkarten benötigt und ich ihn leider in Moi vergessen hatte! Na toll, jetzt darf ich noch mal so viel Geld für eine Zugfahrkarte nach Stavanger/Kristiansand oder Egersund ausgeben.
Mist!!!
Aber das war erst der Anfang....
Kurz vor halb vier machte ich mich dann auf den Weg zu dem Platz wo mich der Bus am Morgen rausgelassen hatte, ihr wisst ja noch Bus for tog , und wartete.
Doch der Bus kam und kam nicht. Doch dank meiner morgendlichen Erfahrung mit den norwegischen Verkehrsmitteln und deren Pünktlichkeit machte ich mir zunächst keine großen Sorgen.
Als dann jedoch auf einmal ein Bus an mir vorbei fuhr, der genau so aussah wie der welcher mich morgens von Sandnes nach Stavanger gebracht hatte, machte ich mir doch etwas sorgen.
Zu spät !
Das war leider der Bus der mich nach Sandnes hätte bringen sollen und die Information welche ich von dem netten norwegische Bahnmitarbeiter bekam, an dieser Stelle sei gesagt , sie sind wirklich sehr sehr nett, waren auch nicht besser.
„Das war der letzte Bus nach Sandnes, und es fährt auch kein normales Linienbus nach Moi, entweder sie nehmen jetzt ein Taxi nach Sandnes oder sie müssen eine Nacht in Stavanger verbringen .“ Mist!!
Da blieb mir dann nichts anderes übrig als 500 Kronen (ca 60 € ) in eine Taxifahrt nach Sandnes zu investieren.
Na toll, davon hätte man sich so ein schönes paar Schuhe kaufen können ;) .
WAS EIN TAG. Abends blieb mir dann nichts anderes übrig als mich sinnlos zu besaufen, nein Spaß bei diesen Preisen betrinkt man sich nicht sinnlos.
Nur nebenbei, wer mich hier in Moi besuchen will muss als Gegenleistung für die Unterkunft, die jedem umsonst zur Verfügung steht , gutes deutsches Bier oder Spirituosen mitbringen. J
Na ja, aber jetzt weiß ich es wenigstens fürs nächste mal J
Fazit der Stavangertour : Die norwegisch Bahn ist ähnlich pünktlich wie die deutsche, man sollte immer seinen Ausweiß dabei haben und man sollte es in Norwegen besser nicht riskieren Taxi zu fahren. Das könnte sehr sehr teuer werden J .

My first week in Norway …..

So, nach langer Zeit kümmere ich mich dann auch mal wieder im meinen Blog J denn jetzt ist doch so einiges zu erzählen.

Die Vorarbeitswoche (Forarbeitsuke) ist nun vorbei und seit Sonntag sind nun endlich die Schüler da und es geht ans Eingemachte.

Aber nun mal von Anfang an .

Die Forarbeitsuke war echt entspannt. Jeden Tag arbeiten von halb neun bis um drei. Dabei ging es vor allem darum, dass neue Schuljahr vorzubereiten was für uns Zimmer putzen, Schränke aufbauen und ganz ganz viele Møte (Sitzungen) bedeutete . Dabei ging es dann um sehr „spannende“ und „beängstigende“ Themen wie z.B. die Schweinegrippe.

Außerdem gab es Einweisungen in den Umgang mit behinderten Menschen und wie man sie richtig hebt ( forflyttningstekniker ) . Außerdem war es nun an der Zeit das ganze Personal kennen zu lernen. Sie waren alle sehr nett und haben mich sehr gut aufgenommen. Was ich außerdem als sehr positiv empfunden habe ist die Tatsache, dass man hier nicht als „kleiner, billiger“ Assistent abgestempelt wird sondern, dass das Personal einen ernst nimmt und man nicht nur z.B. die ganze Zeit kopieren muss J.

Mittwoch kam dann auch das letzte Mitglied unserer 9 er WG. Susanne Oppelaus Emlicheim. Sie ist mit unserer Rektoren Aud verwand und echt cool und ob man es glaubt oder nicht, sie ist wirklich mit unserem Lehrer am Gymnasium verwand .

Außedem habe ich noch nicht von Geier Magne berichtet. Er wohnt auch seit dieser Woche mit uns in unserer tollen WG. Er macht seit dieser Woche eine Ausbildung zum Koch in der Schulküche.

So verging die Woche und zum Abschluss am Freitag lud uns unsere Chef oder auch Inspektør der Schule , Armin, zu sich nach hause ein und es gab typisch warmen norwegischen Zimtapfelkuchen mit Vanilleeis und Waffeln mit jordbærsyltetøy (Erbeermarmelade). So saßen wir da, quatschten ein bisschen und genossen die traumhafte Aussicht über den Lundevann.

Das Fazit meiner ersten Woche: Viele neue Eindrücke, ich habe die Leute besser kennen gelernt und bin echt gespannt was mich nächste Woche erwartet. Es wird Zeit, dass die Schüler kommen und wir endlich anfangen können !!!!!

Montag, 17. August 2009

It is raining and raining.....



So, die ersten zwei Tage in Moi sind nun bald rum und Norwegen empfängt mich von seiner besten Seite. Regen.
Seit Freitag ist es durchgängig am regnen, doch ich habe es mir nicht nehmen lassen heute morgen/Mittag eine Tour durch Moi City und Hafen zu machen um euch meine neue Heimat vorzustellenJ.
Aber nun mal von Anfang an.
Samstag morgen wachte ich , dank meinem rohladenfreien Zimmer, schon um 9 Uhr auf obwohl ich von der langen Fahrt und den ersten Eindrücken sehr müde war.
Schnell geduscht und ein „leckeres“ norwegisches „Puff-brot“ med
syltetøy (Marmelade) gegessen ging es auch schon nach einem kleinen plausch mit dem Medialehrer Kristian zum nahegelegenem KIWI (Supermarkt) um die nötigsten Dinge fürs Freiwilligenleben zu besorgenJ .
Ich bin echt überrascht wie locker der Umgang zwischen den Assis , wie wir so hier so liebevoll genannt werden, und den Lehrer ist . Ich glaube bei uns in Deutschland fährt man nicht mal eben so gemeinsam einkaufen oder sitzt zusammen und guckt Fußball.
Das gefällt mir schon sehr .
Auch die anderen Lehrer lernen ich hier so nach und nach kennen ( es ist ja noch Wochenende und wie man in Deutschland weiß ist das heilig für Lehrer J ). Aber da hier im Moment 60 Jahre Lundheim fhs gefeiert wird sind man doch den ein oder anderen über die Gänge laufen und man wird herzlich Begrüßt (auf norwegisch natürlich) und die meisten sind sehr erstaunt, dass ich doch zum größten Teil verstehe was sie sagen.
Na ja aber wie gesagt , den Samstag habe ich mit einkaufen und vor dem Fernseher sitzen vertrödelt, da ich aufgrund des doch typisch norwegischen Wetters nicht die Chance hatte mir Moi City anzugucken .
Sonntag morgen bot sich mir dann das gleich Bild doch da ich keine Lust auf einen zweiten Fernseh-Fresstag hatte zog ich meine Regenklamotten an und machte mich auf den Weg.
Kleine Infos vorweg :
Moi gehört zur Kommune Lund die ca. 3.500 Einwohner hat. Davon wohnen ca. 1500-2000 in Moi. Trotzdem besitzen wir hier ein Kino (das 1-2 mal die Woche die Türen öffnet) , 3 Supermärkte, eine Pizzeria und 2 Frisöre. Auch einen Bahnhof ist hier vor Ort.
So also wie gesagt, ich zog mir meinen Regendress an und tingelte so 2 Stunden vom einen Ende Moi´s zum anderen und habe ein paar Fotos gemacht die ihr euch in meiner Galerie gerne angucken könnt .
Ansonsten kamen dann Sonntag Abend endlich die anderen Freiwilligen, sodass wir jetzt richtig Leben in der Bude haben .
Unser Team besteht im Moment aus :
1.Martin , ist ebenfalls aus Deutschland und kommt wie der Zufall es will auch aus dem Münsterland
2.Vivien , ist ebenfalls aus Deutschland und kommt aus Lübeck
3. Söndre , ein Norweger
4.Hege, eine Norwegerin
5.Sten Tore , einer Norweger
Es fehlt noch Susanne die auch aus Deutschland kommt .
So wie es im Moment aussieht wird das mit uns ein echt lustiges Jahr geben denn dank dem „fast Lehrer“ Xavier aus Frankreich, der ebenfalls bei uns wohnt , ist immer etwas los und wir haben den Entertainer direkt vor Ort .
So jetzt will ich euch aber nicht weiter belästigen mit meinen Storys rund um Norwegen.
Eins kann ich zum Abschied noch sagen : Man ist das geil hier!!
Trotzdem :Ich vermisse euch alle sehr. Freue mich sehr über Nachrichten von euch!!
God Kveld

H
jertelig Hilsen
Katharina !!!

Ich bin da :) :)


Soo, der erste Eintrag aus Norwegen ist da !!!
Nach einem tränenreichen Abschied am Flughafen in Amsterdam und einem sehr wackeligen Flug mit einer kleinen SAS (Skandinavien Airlines.....) Maschine, bei dem es nicht mal Getränke gab, bin ich dann so gegen 12:45 in Oslo/Gardermoen gelandet.
Traumhaftes Wetter erwartete mich , bei Sonnenschein und 20 Grad wartete ich noch leicht verheult am Bahnhof Gardermoen auf meinen Zug zum Hauptbahnhof nach Oslo.
Die Fahrt ging schnell vorüber und nach ca. 30 Minuten fuhren wir im Hauptbahnhof ein.
Dort ging es dann erst mal schwer bepackt, 3 Jacken , 1 Rucksack der 10,5 kg wiegt und mein 24 kg schwerer Koffer (für den wir übrigens bei der doch sehr „netten“ Dame von SAS nur 44€ am Flughafen in Amsterdam bezahlen mussten) zu Burger King J !
Gut gestärkt machte ich einen kurzen Abstecher zum Naervesen und kaufte noch ein paar Sachen für die lange Zugfahrt ein.
Um 15.07 Uhr ging dann auch mein Zug und nach langen hin und her hatte ich dann auch endlich einen Sitzplatz im doch sehr vollen Zug gefunden.
Nun lagen 6 St 10 min Fahrt vor mir. Eins muss an dieser Stelle mal erwähnt werden : Die norwegischen Züge sind viel viel viel bequemer als die deutschen .
Jetzt hatte ich dann auch endlich mal Zeit mich euren super mega genial tollen Geschenken und Texten zu widmen .
An dieser Stelle ein super mega DANKESCHÖN an Alex und Michi für die tolle Idee mit dem Buch, das ist eine tolle Erinnerung !!
Auf jeden fall saß ich gemütlich mit einer Tüte norwegischen Weingummi und meinen Buch im Zug und hatte nun endlich die Zeit und Ruhe um mich euren Kommentaren und Wünschen für meine Zeit in Norwegen zu widmen.
Aufgrund der doch teilweise sehr persönlichen und positiv überraschenden Kommentare eurerseits bleiben meine Augen natürlich nicht lange trocken.
Was zum einen damit zu tun hatte , dass euer Alkoholspiegel beim ins Buch schreiben doch teilweise schon sehr hoch gewesen sein muss das ich mich beim lesen vor lachen nicht mehr einkriegen konnte und zum anderen natürlich an den ganzen lieben Kommentaren die mir zeigen was für ein großes Glück ich doch mit meiner Familie , meinem Freund Lük J und meinen Freunden habe J !!
So vergingen die ersten 2 Stunden wie im Flug, da ich ja dank Michi&Alex, Martin und Lisa und Lukas genug zu lesen hatte. Vielen Dank an euch J
Danach vertrieb ich mir die Zeit mit Musik hören und aus dem Fenster starrenJ ! Leider saß ich nicht direkt am Fenster, sodass ich kaum schöne Fotos von der einfach gigantischen Natur machen konnte.
Draußen wurde es nun immer dunkler und ich merkte, dass ich Moi immer näher kam. Die Aufregung stieg und ich saß auf heißen Kohlen, da ich leider vergessen hatte ein Uhr einzustecken und nicht wusste wie viel Zeit ich noch hatte bis wir Moi erreichen.
Da ich noch meinen schweren Koffer aus einem der oberen Fächer im Zug hiefen musste war ich doch leicht nervös Moi zu verpassen und eine Station weiter zu fahren.
Doch es ging alles gut und leicht verspätet erreichten wir Moi Bahnhof, wo mich direkt ein netter Lehrer, dessen Name ich leider nicht verstanden habe weil er so schnell gesprochen hat, abgeholt hat.
Nach 2 Minuten erreichten wir dann schon die Schule bzw. Gamle Byget (altes Haus oder soJ ) wo ich mit den anderen Freiwilligen wohne. Außerdem wohnt bis heute noch der Media Lehrer hier und ein Assistenslehrer aus Frankreich . Na das soll ja was geben, bei meinen französisch Kenntnissen . J
Von den Freiwilligen ist aber im Moment nur Vivien, eine ASF Freiwillige da. Die anderen Freiwilligen kommen morgen oder nächste Woche.
Vivien war sehr nett und hat mir dann hier direkt alles gezeigt.
Unsere WG ist sehr niedlich. Wir haben alle ein eigenes Zimmer mit Wachbecken , Sofa, Bett usw. und teilen uns 2 Badezimmer, 2 Toiletten und eine Wohnküche mit Sofa und Fernseher (wir haben übrigens deutsches und norwegisches Fernsehen, was ich eigentlich nicht soo gut finde) .
Ich hoffe, dass wir dann auch in den nächsten Wochen Internet in unsere WG bekommen. Im Moment müssen wir dafür immer in die Schule laufen, was natürlich jetzt nicht soo schlimm ist doch natürlich einfacher und gemütlicher ;). Also nicht wundern wenn ich die nächste Zeit E-Mails nicht schnell beantworte oder sonstiges aber wie der Name es schon sagt „gamle“ so ist es eben auch. Wir haben hier keine top moderne Einrichtung aber es ist total gemütlich, nett und es ist alles da was man braucht. Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin.
Die Schule , bzw. der Teil den ich verschlafen und im dunkeln schon gesehen habe ist auch echt super .Außerdem wurde mir erzählt, dass hier jeden Freitag Sauna –Schwimmtag ist , was ich definitiv ausnutzen werdeJ.
Soo jetzt gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen außer das ich euch alle ganz doll vermiss ich hier aber gut aufgehoben bin und alles sehr schön ist.
Ganz Liebe Grüße
Katharina


Dienstag, 11. August 2009

Lundheim fhs - Moi :)


Hey,

jetzt ist es an der Zeit euch mal meine neue Heimat vorzustellen:)

Am 14.8 fliege ich nun endlich um 10:55 von Amsterdam nach Oslo und darf dann noch ca. 7 Stunden mit dem Zug nach Moi fahren um dann dort 10 schöne Monate zu verbringen :) !!!

Dort arbeite ich als EVS ler in Moi an der Lundheim Folkehøgskole zusammen mit 6 anderen Freiwilligen/Assistenten.

Abschiedsparty von Lisa und Katha


Sooo

jetzt ist es bald soweit ,die Abschiedsparty ist vorbei und in 3 Tagen um diese Zeit sitze ich schon im Flieger nach Norwegen!!

An dieser Stelle wollte ich mich bei euch dafür bedanken, dass ihr so zahlreich am Freitag bei unserer Abschiedsparty erschienen seid.Wir hatten ja leider kein Glück mit dem Wetter aber haben ja trotzdem lange und gut gefeiert :) !!

Außerdem wollte ich nur eben mitteilen, dass ich die Fotos von der Party jetzt gleich online stellen werde.

Liebe Grüße Katha