So an dieser Stelle wird es für mich dann auch mal wieder Zeit ein bisschen was über mich und meine Erfahrungen in dem schönen Städtchen Moi zu berichten .
Und da gibt es einiges zu erzählen.
Vom 11 bis zum 12 September war wir in Evje. Das ist ein kleiner Ort im Gebirge ca. 2 Stunden Nord – Östlich von Moi.
Freitag morgen ging es nach langen hin und her, ich habe den Fehler begangen obwohl ich kein Opptak (Frühdienst) hatte in Internat zu gehen und zu Frühstücken, endlich los.
Um 8.45 standen 2 super schönen, toll ausgestattete Reisebusse vor unserer Tür . Um 9.30 ging es dann nachdem alle Menschen und alles Gepäck verstaut war endlich los.
Während der Busfahrt vertrieben wir uns die Zeit mit dem lustigen Fischefilm (Zeichentrick) von dem ich leider nicht weiß wie er heißt . J
So zwischen halb zwölf und zwölf trudeleten wir dann endlich in Evje ein. Endlich aus dem Grund, da Norwegen doch ein sehr „gebierigeges“ Land ist und ich mich während der Fahrt echt beherrschen musste mein leckeres Frühstück nicht noch einmal sehen zu müssen .
In Evje angekommen hieß es dann erst mal Lunsj . Ach ja, was würden die Norweger nur ohne ihren Lunsj machen, ich weiß es nicht.
Danach packten wir die Sachen aus, verteilten Zelte und Hütten und spielten ein paar Spiele.
Was an dieser Stelle auch noch erwähnt werden muss ist, dass wirklich alle Schüler mit in Evje waren . Echt eine super Sache, wenn man bedenkt wie viele Schüler wir mit Handicap haben. Zum Teil konnten wir es sogar ermöglichen, dass diese draußen in den Zelten schlafen !! Echt topp !!
Um 14.00 stand dann die erste von zwei Raftingtour an diesem Wochenende für uns an.
Die Freitagstour war jedoch die etwas entspanntere Raftingvariante, sodass wir an diesem Tag vor allem die Schüler mit Handicap mitgenommen haben.
Das bedeutete für Susanne und mich vor allem eins : „Beim umziehen helfen“.
Nach langem hin und her hatten wir es dann auch geschafft alle Schüler umzuziehen und uns selber auch in Schale zu schmeißen ( wie man ja unschwer auf den schönen Fotos erkennen kann J ) .
Die Tour war, wie angekündigt, nicht besonders spannend. Doch zu sehen wie viel Spaß manche Schüler hatten war echt genial. Ich hätte vorher nie gedacht, dass es für Rollstuhlfahrer möglich ist raften zu gehen oder sogar eine Runde zu schwimmen. Toll !!
Da die Fahrt teilweise er langweilig war, kam es zu den ein oder anderen „Überfällen“.
Überfälle in dem Sinne das verrückte Franzosen ;) ,Gruß an Xavier an dieser Stelle J , von einem Raftingboot ins andere springen und mit vorliebe arme deutsche Assistentinnen aus dem Boot ins „schei** kalte“ Wasser reißen. Aber es war lustig .J
Abends stand dann noch gemütliches Beisammensein mit Gitarre und Lagerfeuer auf dem Programm.
Am nächsten morgen hieß es dann , nach einer langen Nacht in der wir Schüler aufgrund der Kälte vom Zelt in Häuser „verfrachten“ mussten , Schüler wecken, ihnen beim Essen und beim Anziehen helfen usw. Gegen 10.00 ging es dann auf zur zweiten Runde RAFTING!!
Diese war doch schon um einiges härter als die erste , aber trotzdem noch gut zu ertragen.
Nass und hungrig waren wir um 13.00 wieder am „Campingplatz“ ( wer es sich im Internet mal angucken möchte www.trollaktiv.no ) .
Schnell alles in die Busse gepackt und ab nach Moi !!
Das war echt ein Klasse Wochenenede !!!
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